2017-Wiederaufbau der Kirche beginnt

(Die folgende Bilder-Galerie dokumentiert den Baufortschritt und wird ständig erweitert! Bitte scrollen!)

In den Juli und Augusttagen 2017 kündeten Motorengeräusche von weiteren Aktivitäten an der Kirchen-Ruine. Unter der Leitung von Fördervereins-Chef Klaus Böhle fanden weitere Räumarbeiten statt. Außerdem wurde der Boden im Inneren des Schiffes begradigt und mit Kies versehen.

Tischler Herbert und Reimo Reschke sowie Glasermeister Wolfgang Dienst fertigten in den Sommertagen in ehrenamtlicher Tätigkeit zwei neue Türen für die Seiten des Schiffs. Die Kosten für das Material trug der Förderverein. Die erste neue Holztür wurde Anfang August eingebaut. Dabei standen dem Förderverein fleißige Helfer zur Seite, wie z.B. Florian Braun, Hans-Otto Rabetge, Günter Steinbeck, Herbert und Reimo Reschke sowie Wolfgang Dienst.

Am 18. August fanden sich wieder einige Männer zusammen, um eine weitere Tür einzubauen. Ein weiterer wichtiger Schritt, denn bereits für den 27. August 2017 ist ein erster Gottesdienst des Pfarrbereichs geplant. 

Fotos: B. Oberlein

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Aufgrund der milden Witterung konnten die Arbeiten am Dach der Kirche auch am Jahresende 2017 weitergehn.
Seit Dezember trägt die Kirche ein geschlossenes Dach.

Fotos: B. Oberlein

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Nächster Schritt beim Wiederaufbau:
Seit Oktober 2017 entstehen mit Unterstützung verschiedener Hordorfer Unternehmen neue Kirchenfenster.

Nachdem in der Tischlerei Andres die Tischler um Firmeninhaber Frank Andres den Bau abgeschlossen hatten (Bilder 5 bis 8), wurden die Rohlinge durch Firma Böhle zur Glasereie Dienst transportiert. Hier erhielten sie vom Ehepaar Rosi und Wolfgang Dienst mit Unterstützung von Gabi Preuß (Firma Böhle) eine Farbbehandlung.
Glasermeister Wolfgang Dienst kümmert sich nun um die Bleiverglasungen. Über 150 kg Blei werden dafür verarbeitet. 3000 einzelne Rauten werden in den 76 einzelnen Scheiben, die aus gelbem Antikglas und klarem Floutglas-DESAG bestehen, verbaut. Die Idee, dass Gewerbetreibende des Ortes sich in kleinen liebevoll gestalteten Ornamenten mit ihrem Gewerk gegen einen Obolus präsentieren, wurde von den zuständigen Mitarbeitern der Denkmalpflege leider abgelehnt. Ein einzelnes farbiges Motiv dagegen (Siehe Foto 1) wurde durch die Behörde genehmigt und wird später eines der Kirchenfenster auf der Südseite zieren.

Mitte Februar sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann greifen erneut die Tischler um Frank Andres zu den Werkzeugen und bauen die Fenster ein.

Fotos/Tischlerei: Frank Andres, Fotos/Glaserei: B. Oberlein

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Baufortschritt im Januar 2018
Auch im Januar gingen die Arbeiten an der Hordorfer Kirche weiter. Die Firma ZIBEDA montierte unter der Federführung des Firmeninhabers Andreas Bestehorn die Dachrinnen. Firma Böhle und Dieter Kuplich, stellvertretender Fördervereins-Chef übernahm die Installation von Beleuchtung und wird diese Arbeiten noch fortsetzen.
Viele fleißige ehrenamtlich Helfer stehen den Fachfirmen zusätzlich zur Seite, darunter Andy Graeger, Maik Fischer, Stefan Graeger und Herbert Reschke.


neue Fenster für die St. Stephanus Kirche im März 2018
Aufgrund der winterlichen Temperaturen Ende Februar musste der geplante Fenster-Einbau auf März verschoben werden. Petrus war den Helfern dann aber wohlgesonnen und legte eine Frost- und Niederschlagspause ein; genau so lange, bis alle notwendigen Arbeiten erledigt waren.
Hand in Hand gingen die fleißigen Helfer zwei Tage lang zu Werk. Die Mitarbeiter der Tischlerei Andres Reschke, Lachmund und Pomme mit Firmeninhaber Frank Andres hatten dabei Unterstützung von Wolfgang Dienst, Dieter Kuplich und Hugo Keller. 
In Kürze wird die Hordorfer Firma Bau-Block die Fenster verputzen und einen Beton Fußboden einbauen.

Fotos: Frank Andres

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30. April 2018 - der Betonboden wird gegossen

Text und Fotos: Dieter Kuplich (Stellvertretender Vereinsvorsitzender)

Am 30. April 2018 wurde der Betonfußboden in das Kirchenschiff eingebracht. Ca. 40 m³ Beton mit Stahlspänen versetzt als Bewehrung wurden mittels Betonmischer angeliefert. Die Vorbereitungen dazu wurden von den Mitarbeitern der Firma Bau-Block GmbH bereits um 06:00 Uhr begonnen.
Ca. 250 m³ Folie wurden verlegt, um den Fußboden vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen sowie eine zu schnelle Trocknung des eingebrachten Betons zu verhindern.
Ich begab mich gegen 08:30 Uhr zur Kirche. Kai Grove und seine Mitarbeiter sowie die Mitarbeiter der Firma, die den Betonfußboden glätten werden , waren schon vor Ort. Kurz vor 09:00 Uhr traf die Betonpumpe ein und ging vor der Tür (Nordseite) in Stellung. Mit Verspätung traf dann auch der erste Betontransport ein. Die Schläuche wurden verlegt und noch weitere Vorbereitungen für das Einbringen des Betons getätigt. Doch nach einigen Minuten traten beim Pumpen des Betons Probleme auf. Der Beton wollte nicht dorthin wo er hin sollte. Die Schläuche wurden mehrmals abgebaut und "durchgepustet". Doch der Erfolg stellte sich nicht ein. Dann wurden größere Schläuche bestellt. Nach einer guten halben Stunde, es war inzwischen 10:00 Uhr, trafen die Schläuche ein. Schläuche angeschlossen und wieder wollte der Beton nicht so wie er sollte. Gegen 10:30 Uhr verließ ich durchgefroren die Baustelle. Aussicht auf Erfolg in der nächsten Stunde bestand kaum.

Nach einer kleinen Pause begab ich mich gegen 11:00 Uhr wieder zur Baustelle. Die beiden Betonfahrzeuge, die den ersten Beton angeliefert hatten, kamen mir entgegen. Sie schienen aber noch voll zu sein. Kai Grove war noch am Platz. Die Betonpumpe wurde gereinigt. Wahrscheinlich sollte eine stärkere Pumpe angefahren  und dann soll der Beton neu angeliefert werden. Er teilte mir mit, dass wohl eine falsche Betonmischung daran "Schuld" sei, dass der Beton nicht durch die Schläuche "wollte".

Erst gegen 13:00 Uhr kam dann der richtige Beton und konnte eingebracht werden. Insgesamt ca. 40 m³ Beton wurden angefahren und in das Kirchenschiff gepumpt. Die zähflüssige Betonmasse wurde auf Höhe abgezogen. Nach ca. 3 Stunden konnte mit dem Glätten des Fußbodens begonnen werden.
Erst um 3:30 des nächsten Tages (1. Mai 2018) waren die Glättarbeiten erledig. Das Ergebnis, ein sehr glatter Fußboden. Der Fußboden wurde noch mit einer dünnen Folie abgedeckt, um zu verhindern, dass er zu schnell trocknet.
Am 2. Mai stellte Kai Grove mittels Trennscheibe zwei Dehnungsfugen in der Betonplatte her. Nun sollte der Fußboden noch ca. 1 Woche trocknen, dann kann die Folie runter. 

Wieder ist ein wichtiger Abschnitt in der Fertigstellung des Kirchenschiffs und für eine Nutzung durch die Bürger erfolgreich geschafft. Eine erste Nutzung mit fertigem Fußboden, eingebauten bleiverglasten Fenstern, einem dichten Dach und einer Bestuhlung für ca. 200 Personen, ist am 27. Mai 2018 vorgesehen. Der Förderverein und die Kirche laden zum Sommerfest 2018 ein. Bis dahin sind noch einige Aufgaben zu erledigen. Die Stuhlbezüge müssen gereinigt werden, die Verglasung des Türbogens soll erfolgen und der Vorplatz auf der Nordseite wird noch befestigt.

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12. Mai 2018 - Elektroarbeiten wurden durchgeführt

Tatkräftig wurde auch am Samstag den 12. Mai 2018 in der Kirche angepackt. Wolfgang Dienst (Bild 1), Frank Andres (Bild 2) Frauke Julius und Tochter ...(Bild 3), Hugo Keller (Bild 4), Steffen Julius (links, Bild 5) und Rolf Schrader (oben, Bild 5) Dieter Kuplich und Klaus Böhle (Bild 6) fanden sich um 8 Uhr ein, um verschiedene Installationsarbeiten durchzuführen.

Fotos: Beate Oberlein

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Rückblende in Wort und Bild

Text/Aufzeichnungen: Rosemarie Dienst (Vereinsmitglied)

18./19. April - Fa. Mario Klabes fertigte aus Vierkantrohren einen Raumteiler zwischen Schiff und Turm. (Bild 1) Unterstützt wurde er von Wolfgang Dienst, der auch den Farbanstrich übernahm.

21. April - Der Raumteiler wurde eingebaut. D. Kuplich, F. Andres, W. Dienst, H. Keller, K. Böhle und A. Graeger waren vor Ort. Die Verglasung wurde von Wolfgang Dienst und Dieter Kuplich erledigt. Die Tischlerei Bögelsack fertigte das Kreuz, welches von den Helfern angebracht wurde.

24. April - Der Klöppel der zweiten Glocken wurde von W. Dienst aufgearbeitet und im Kirchenschiff von St. Julius und K. Böhle aufgehängt. W. Dienst arbeitete ebenso zwei Tafeln auf (Bild 2, Bild 6).
Der Steinmetz Voß aus Oschersleben baute den Altar neu auf. (Bild 5) Maik Fischer fertigte ein Kreuz für den Eingangsbereich. (Bild 3) Die Firma Morgenstern aus Großalsleben schloss notdürftig das Dach zwischen Schiff und Turm.

27. April - Die Firma Böhle, Abteilung Elektro, verlegte nach Feierabend unter der Leitung von Elektromeister Steffen Julius alle nötigen Kabel.

14. Mai bis 23. Mai - Die im Pfarrhaus eingelagerten Stühle wurden zur Kirche transportiert. Hier wurden die Bezüge entfernt, zum Waschen in die Wäscherei der Mathias-Claudius-Stiftung transportiert und danach wieder angebracht. Die Eheleute Hugo und Carola Keller, Werner und Susanne Aderhold und Wolfgang und Rosi Dienst sowie Heidi Reschke und Doris Lossin übernahmen diese zeitaufwändige Tätigkeit.
186 Stühle wurden für den geplanten Pfarrbereichsgottesdienst aufgestellt. (Bild 4)

21. Mai - Norman Reschke und seine Söhne Jan-Markus und Julian-Michel stellten das eingelagerte Taufbecken auf (Bild 3, Bild 4)

Fotos: B. Oberlein

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